jahnna Halm, Tusche

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eingebunden

Wie kann es sein, dass wir uns in der christlichen Kultur seit 2000 Jahren das Symbol des Kreuzes vor Augen halten¹, obwohl die Kreuzigung schon seit über achtzig Generationen Vergangenheit ist? Wieso empfinden viele Menschen bis heute beim Anblick des Kreuzes Bekommenheit? Ist es allein die Erinnerung an das damalige Geschehen oder ist die ‹Klemme› ein jetziges Erleben?

Jesus Jeschua Christus² war ein freier Mensch, der aus eigener innerer Bewegung gesprochen und gehandelt hat und der nur Regeln befolgte, die seiner Güte entsprochen haben. Aus heutiger Sicht war sein Handeln zum höchsten Wohl der Menschen, die ihm begegneten. Eines Tages wurden seine Arme und Hände gestreckt an ein massives Kreuz genagelt, um sein freies Wirken aus der Welt zu verbannen.

Wie frei bist du? Sind dir deine Hände gebunden?

Ist dir das Lesen dieses Textes angenehm?

jahnna Tilde, Tinte

Jeder von uns hat seinen Willen. Immer wieder richten wir ihn auch auf andere Menschen.

Tun-Tipp 1: Nimm dir Zeit und Muße für die Erstellung einer Liste: Schreibe alle Menschen, Unternehmen, Gruppen von Menschen und Institutionen auf, die etwas von dir wollen. Gehe mit diesem Erkennen bewusst durch deine Tage.

Tun-Tipp 2: Nimm dir Zeit und Muße für die Erstellung einer zweiten Liste: Notiere dir alle Verträge, die du unterschrieben hast und die heute wirken. Zähle alle Vereinbarungen, denen du online zugestimmt hast, hinzu. Wem hast du eine Ermächtigung für den Einzug von Geld von deinem Konto gegeben? Welche Eingeständnisse gaben deine Eltern schon bei deiner Geburt, als du ein Bürger dieses Landes wurdest?

Wer wach-bewusst seine Gedanken hört, stößt immer wieder auf Worte, die du selbst jemandem ‹gegeben› hast und die bis heute eine Wirkung auf die Wege deines Handelns haben.

Tun-Tipp 3: Finde heraus, wie viele Versprechen du bis heute nicht eingelöst hast. Wie viele Zusagen hast du gegeben und hältst du heute?

In Innern liegen zudem Versprechen, die wir uns selbst gegeben haben. Je tiefer die Emotionen beim damaligen Vereinbaren oder auch Schwören waren, desto tiefer wirksam sind sie heute.

Tun-Tipp 4: Erforsche in dir, was du dir vorgenommen hast, was du dir ein Leben lang entsagt oder versprochen hast.

Andere Menschen richten ihren Willen auf uns. Kinder, der Lebensgefährte, der Arbeitgeber, Kollegen, Vermieter, Freunde, Verwandte und viele andere Menschen tun es. Nun hat jeder auch seinen eigenen Willen, den er richtet.

Tun-Tipp 5: Nimm dir Zeit und Muße für die Erstellung einer weiteren Liste: Notiere, von welchem Menschen, von welcher Gruppe von Menschen, von welchem Unternehmen, von welcher Institution du etwas möchtest.

Das Einwirken eines fremden Willens ist ein wahres Erleben. Es ist spürbar³. Es ist wirklich, denn es wirkt. Was tust du, wenn andere dir nicht geben, was du von ihnen möchtest? Was tun andere, wenn du ihnen nicht gibst, was sie von dir möchten?

Nahezu jeder Mensch in unserer westlichen Kultur lebt heute geistig eingebunden. Fühle, spüre und empfinde es, bevor du dir Gedanken ‹darum› machst ;-)

1: Im Gipfelkreuz der Mittagsspitze (2095 m), von der aus man einen weiten Blick über die Berge, den Bodensee und den Süden Deutschlands hat, ist in großen Lettern eingraviert: «Im Kreuz ist Heil». Das Tragen des ‹eigenen Kreuzes› und damit der eigenen Empfindungen ist heilsam, anstelle sich gegen sie zu wehren. Wieso ist jedoch im Kreuz Heil? Es kann bedeutet: Im Erkennen des eigenen Gekreuzigtseins ist Heil.

2: ‹Jesus› ist ein griechischer Name, den ihm die Schreiber der römischen Kirche erst viel später gaben. Er war Aramäer und sein Geburtsname spricht sich: ‹J'schua›.

3: Viele spüren heute nicht bewusst, weil sie das Gespürte nicht wahrhaben möchten. Viele, die früh Hellsichtigkeit erlangt haben, haben sich kurz danach gewünscht, sie wieder zu verlieren.

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Unterschied Trennstrich senkrecht E, Tusche heilige Augenblicke Trennstrich senkrecht E, Tusche Wiedererleben

geschrieben und veröffentlicht am 14.8.2016, letzte Änderung am 4.9.2016 um 11:30 Uhr

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